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Interview: Linus Krebs über „unterhaltsame und ungewöhnliche Filme“

Linus Krebs aus Kiel bietet Full-Service Video-Produktion wie beispielweise Werbespots, Dokumentationen, Reportagen, Internet- und Imagefilme. Für den Arbeitskreis Regionalmarketing erstellt er die Kurzfilme.

meinsteinburg.de: Linus Krebs, Du filmst ja nicht nur, sondern bist auch Ideengeber und Regisseur der Filme. Kamen die Ideen von Dir?
Linus Krebs: Die Ideen für die ersten beiden Filme „Wacken“ und „Niveau“ wurden bereits im Vorfeld von Ralf Thiericke, Thiess Johannssen und Peter Hertling skizziert. Daraus habe ich ein stimmiges, kurzweiliges Drehbuch geschrieben. Bei dem Film für den Kaufmännischen Verein Kellinghusen stand, außer der Motivation einen Film zu machen, noch gar nichts im Raum. Hier kam mir die Idee nach einem vierstündigen gemeinsamen Essen und reger Diskussion mit einem Dutzend Mitglieder des KVK. Die Quintessenz war, dass zwar nicht alle immer die gleiche Meinung haben, aber immer ein gemeinsames Ziel. Und zwar Kellinghusen nach vorne zu bringen mit vollem Einsatz. Filmen tut übrigens stets mein Kameramann, Moritz Schwarz, der Dank seiner elf Jahren Berufserfahrung im Fernsehen genau der richtige Mann war, die vollgestopften Drehtage mit Bravour und feinem situativem Einfühlungsvermögen zu meistern.

meinsteinburg.de: Wie groß ist der Aufwand für einen Kurzfilm, wie viel Zeit geht dabei drauf?
Krebs: Von der Idee über das Drehbuch, den Rücksprachen und Drehortbesichtigungen bis hin zur Produktionsvorbereitung, den Castings, dem eigentlichen Dreh und der Postproduktion vergehen in etwa zwei Monate pro Film.

meinsteinburg.de: Spaß gehabt beim Drehen?
Krebs: Auf jeden Fall! Zum einen sind die Steinburger Auftraggeber hoch motiviert und zuvorkommend, zum anderen hatten wir ein tolles Team und ein hervorragendes Cast (Marius Borghoff, Felix Zimmer und Werner Klockow). Außerdem hat uns das Wetter jedes Mal fast optimale Dreh-Bedingungen geschenkt. Und natürlich macht es immer Spaß, so unterhaltsame und ungewöhnliche Filme realisieren zu können.

meinsteinburg.de: Bist Du in irgendeiner Weise mit dem Kreis Steinburg verbunden?
Krebs: Einer meiner Mentoren, der bekannte Dokumentarfilmer und Professor Peter Hertling, kommt aus Steinburg. Ihm verdanke ich den Kontakt zu Ralf Thiericke und Thiess Johannssen und damit auch diese großartige Kampagne.

meinsteinburg.de: Wie hast Du den Kreis Steinburg erlebt?
Krebs: Vor allem die Leute habe ich als sehr positiv, warmherzig, äußerst hilfsbereit und engagiert erlebt. Hier können sich einige Landkreise (oder auch Landeshauptstädte 😉 eine dicke Scheibe von abscheiden.

meinsteinburg.de: Gibt es für Dich Besonderheiten im Kreis Steinburg?
Krebs: Noch kenne ich nicht alles. Aber als passionierter Angler bin ich gern vor oder nach meinen Meetings zum Fischen an die Stör gegangen. Gefangen hab ich zwar nichts, aber immerhin konnte ich bei Heiligenstädten eine Seerobbe beim Jagen beobachten. Was glaube ich relativ selten dort zu sehen ist.

meinsteinburg.de: Welche Filme sind entstanden?
Krebs: isher sind drei Filme entstanden. Ein Film beschäftig sich mit dem geographischen Niveau Steinburgs: den steilen, hohen Binnendeichen und der Tiefsten Landstelle der BRD. Dieser Film soll auch dazu dienen, dass man Steinburg schnell landschaftlich in den Norden einordnen kann, wenn man beispielsweise in Bayern auf die Filmkampagne stößt.
Der zweite Film spielt mit einem der Highlights in der Region: Wacken, dem größten Metal Festival der Welt. In Steinburg ist Wacken natürlich 365 Tage im Jahr Bestandteil der Region und wird dort durchweg sehr geschätzt. Der dritte Film zeigt den tollen Teamgeist & Humor, den die Kaufleute im Wirtschaftsraum Steinburg haben.

meinsteinburg.de: Welche Filme sind noch geplant? Wo geht die Reise hin?
Krebs: Da weiß ich noch nichts Genaues. Man munkelt jedoch, dass einige Steinburger Firmen Pläne für neue Filme schmieden. Da werde ich natürlich dann auch den Hammer schwingen.