regine struve interview

Interview: „Selten so viel gelacht“

meinsteinburg.de im Gespräch mit Regine Struve, Verkaufsleiterin vom Einrichtungsspezialisten Wohnsinn in Kellinghusen, Mitglied im Kaufmännischen Vereins Kellinghusen.

meinsteinburg.de: Frau Struve, Sie engagieren sich im Arbeitskreis Regionalmarketing „Steinburg – Alles was Du brauchst“. Was sind Ihre Ziele?

Regine Struve: Wir wollen die Stadt Kellinghusen nach vorne bringen und den Menschen hier deutlich machen, dass es in unserer Region alles gibt, was sie brauchen. Natürlich wollen wir die Kaufkraft hier binden, gleichzeitig aber auch aufzeigen, was in der Metropolregion alles geboten wird.

meinsteinburg.de: Der Kaufmännische Verein Kellinghusen (KVK) hat sich mit einem eigenen Film an der Kampagne beteiligt. Wie kam die Idee zustande?

Struve: Auf der Zukunftskonferenz im vergangenen Jahr wurden ja bereits zwei fertige Filme gezeigt. Ich war begeistert von dieser Idee und der etwas anderen Darstellung. Im KVK gab es dann ein Brainstorming dazu, zu dem auch der Filmemacher Linus Krebs eingeladen war. Neben der Themensuche hatten wir uns vier Wochen Zeit für die Erstellung des Filmes gegeben; er sollte zum alljährlichen Kaufmannsessen gezeigt werden.

meinsteinburg.de: Der Film zeigt eine Versammlung des KVK, in dem die Diskussion ein wenig ausartet, ein Mitglieder sehent auf dem Tisch und werfen mit Dingen um sich. War die Themensuche schwierig?

Struve: Das ist eine lustige Geschichte. Irgendwann waren an diesem Abend die Ideen aus und der Rotwein auch. Zwei Mitglieder stritten sich plötzlich lautstark – über ein völlig anderes Thema. „Das ist es“, hörte ich Linus Krebs nur sagen. So entstand die Idee: Wir sind nicht immer einer Meinung, aber haben ein gemeinsames Ziel.

meinsteinburg.de: Wie lange dauerten die Filmaufnahmen?

Struve: Einen ganzen Sonnabend. Es hat alles gepasst. An dem Tag haben wir uns gedacht: Egal was aus dem Film wird, den Tag werden wir nie vergessen. Selten so viel gelacht. Wir wussten ja nicht, was auf uns zu kommt. Und auch die Zusammenarbeit mit dem Aufnahmeteam war hervorragend. Es ging Hand in Hand. Die hatten auch ihren Spaß.

meinsteinburg.de: Wie wurde der Film finanziert?

Struve: Durch die Mitglieder des Kaufmännischen Vereins Kellinghusen. Das hat gut geklappt, sie konnten für das Projekt begeistert werden. 30 haben sich finanziell beteiligt. Man konnte spüren, dass das Engagement hier sehr groß ist.

meinsteinburg.de: Ihre persönliche Erfahrung aus dem Projekt?

Struve: Natürlich gab es am Anfang auch Bedenken. Ich habe gelernt, dass spontane Ideen die guten sind. Und ganz wichtig: Man muss auch mal die Bedenken beiseite schieben und es einfach machen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.